Grindwalfang auf den Färöer-Inseln

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Ich habe mich in diese Inseln, wie ich schrieb verliebt. Es ist mir deshalb ein Anliegen, auch das Thema Walfang auf meiner Webseite anzusprechen.

 

Um was geht es:

 

Auf den Färöer-Inseln werden immer noch Grindwale gefangen und abgeschlachtet.

 

Das ist heutzutage völlig unnötig und obendrein gesundheitsschädlich.

 

Aus diesem Grund lehne ich das Fangen der Wale logischerweise ab.

 

 

Aida fährt die Färöer seit Neuestem nicht mehr an (August 2015), um gegen den Walfang zu protestieren. Aida hat sein neuestes Schiff in Japan bauen lassen; von Japanern, die den Walfang kommerziell betreiben. Das finde ich seltsam.......

 

Ich bin sehr froh, dass ich mit Tui Cruises die Färöer Inseln und ein paar dort lebende Menschen kennen gelernt habe. Denn nur, wenn man sich intensiv auch mit den Färingern und ihrer Geschichte befasst, kann man über das Thema Walfang diskutieren.

 

Ich las die Tage einen Kommentar, der die Färinger als "bestialisches Volk" darstellte. Völlig absurd so etwas. Die Menschen der Färöer-Inseln sind nicht mehr oder weniger bestialisch wie wir, die wir Massentierhaltung erlauben und es zulassen, dass die armen Kreaturen brutal in unseren Schlachthäusern (schön hinter verschlossenen Türen) abgeschlachtet werden. Diese Vorgehensweise ist sauber, denn wir sehen in den Tiefkühltheken oder selbst im sterilen Metzgerladen kein Blut mehr.

 

Das Blut der Wale aber zeichnet das Wasser der Buchten rot. Deshalb wohl das Wort "bestialisch" von dem Kommentator, der vielleicht sogar nur wage weiß, wo überhaupt die Färöer-Inseln sind.


Es gibt auch unter den Färingern viele, die das Grindwalschlachten ablehnen und dagegen angehen.

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Ein absoluter Rückschritt ist das neue Gesetz der Färinger, dass auch Touristen Walsichtungen innerhalb 12 Seemeilen vor den Färöern melden müssen!

 

Eine informative Seite hat Sea Sheperd unter anderem zum Grindwalfang auf den Färöern, hier zum Nachlesen.

 

Ich werde mich weiterhin informieren und überlegen, wie ich mich in dieser Richtung engagieren kann, denn eins steht fest: die Färöer-Inseln sind zu schön, für dass sich ihre Buchten weiterhin völlig sinnlos rot färben.

 

Irgendwann müssen alte Traditionen auch mal begraben werden, wenn sie schon lange nicht mehr lebensnotwendig sind (früher war das Fleisch für die Inselbewohner eine wichtige Ernährungsgrundlage).


Soweit zuerst einmal mein Statement - ich werde das Thema weiter im Auge behalten.

 

August 2015