16.7.2015  Kirkwall - Orkney-Inseln/Schottland

 

Unser letzter Hafen, den wir auf unserer Nordlandtour anlaufen ist Kirkwall. Kirkwall ist der  Hauptort der Insel Mainland, der größten Insel der schottischen Orkneys. Die Orkneys sind etwa 70 Inseln, wovon 20 bewohnt sind.

 

Heute wollen wir in eine lange vor uns liegende Zeit zurückgehen.

 

Doch zuerst einmal genießen wir bei strahlend blauem Himmel die Einfahrt in die Bucht von Kirkwall. Schon vom Schiff aus können wir die Bauweise der Häuser erkennen: hier sind sie alle aus Stein gemauert, und die bunten Holzhäuser, die uns seit Bergen begleiteten sind für diese Nordlandreise nun Vergangenheit. Wobei sich der graue Stein gut in die grüne Landschaft einfügt und mir dieser Anblick auch sehr gut gefällt.

 

An der Steuerbordseite zieht ein schönes Leuchtturm-Ensemble an uns vorbei.

 

Das monumentale Schloss Balfour, welches heute ein Hotel ist, erscheint am Ufer.

 

Die Lage ist wirklich fantastisch, aber du solltest dort nur dann ein Ferien buchen, wenn du keine Angst hast in überfrachteten Zimmern zu schlafen und an langen Tafeln mit Silberbesteck und Kandelabern zu speisen. Und mal eben ein Zimmer buchen ist auch nicht so einfach. Einen Zimmerpreis findet man nicht. Es ist jedoch möglich, das ganze Schloss für ca. 7.000 bis 8.000 Euro pro Nacht reservieren zu lassen ... dann kannst du aber auch noch deine Familie und ein paar Freunde mitnehmen (Essen geht extra, ist klar).

 

Das ist es also:

Kurz nach Schloss Balfour nimmt unser Kapitän Kurs zum Hafen von Kirkwall auf.

 

Glauben schenken wollen wir den Worten unseres Kreuzfahrtdirektors nicht, der kurz vor dem Verlassen des Schiffes uns noch mit auf den Weg gibt, dass sich die Sonne heute nicht so ganz durchsetzen kann. Vielleicht hat er noch nicht aus seiner Kabine heraus geguckt, oder aber das Wetter würde hier eine 180 Grad-Wendung einlegen.

 

Strahlender Sonnenschein in Kirkwall - die St.-Magnus-Kathedrale wacht über das Hafenstädtchen
Strahlender Sonnenschein in Kirkwall - die St.-Magnus-Kathedrale wacht über das Hafenstädtchen
Piraten - Wäsche
Piraten - Wäsche

 

Unser örtlicher Reiseleiter Jack sieht das Wetter auch positiv. Für ihn ist heute in Kirkwall Sommer - was man an seinem großen Strohhut, unter dem er seine roten Haare versteckt,  gut erkennen kann. Dieser soll ihm wohl Schutz vor der hoch am Himmel stehenden Sonne bieten. Wir anderen sind froh, dass wir mal nichts auf den Kopf setzen müssen ...

 

Uns zeigt sich eine wunderschöne grüne Landschaft mit immer wieder überraschenden Ausblicken aufs Meer oder die Berge.

 

"Langsam machen" - gute Idee, nicht nur beim Autofahren :)
"Langsam machen" - gute Idee, nicht nur beim Autofahren :)

Wir erfahren jedoch auch, wo 1919 im ersten Weltkrieg Admiral von Reuter die komplette deutsche Schiffsflotte den Fluten übergab, da er annahm, dass der Friedensvertrag von Versailles nicht unterzeichnet und deshalb bald wieder Krieg herrschen würde. Er wollte mit der Selbstzerstörung verhindern, dass die Briten die deutsche Flotte bekam. Gemäß den Waffenstillstandsbestimmungen war die Hochseeflotte im Scapa Flow interniert. Die Versenkung galt als schwerer Vertragsbruch dieser Bestimmungen und von Reuter kam mit seinen Seeleuten in Kriegsgefangenschaft aus der sie 1920 jedoch unbeschadet entlassen wurden.

 

Heute liegen noch sieben Schiffswracks auf dem Meeresgrund - ein begehrtes Ziel für Taucher. Seit 1995 stehen sie sogar unter Denkmalschutz und es dürfen nur noch von den schottischen Behörden befugte Tauchbasen Tauchgänge an den Wracks vornehmen.

 

Auch im Scapa Flow versenkte 1939 im Zweiten Weltkrieg ein deutsches U-Boot ein britisches Schlachtschiff mit über 800 Mann Besatzung.

 

Wie friedlich die Bucht heute daliegt - möge es für immer so bleiben !

 

Scapa Flow - verfolgt man die Straße weiter bis zum Meer steht man genau gegenüber dem Punkt, an dem 1939 das britische Schlachtschiff versenkt wurde.  Der Punkt ist im Meer markiert.
Scapa Flow - verfolgt man die Straße weiter bis zum Meer steht man genau gegenüber dem Punkt, an dem 1939 das britische Schlachtschiff versenkt wurde. Der Punkt ist im Meer markiert.

Wir sehen auch das Haus, in dem der erste Zivilist des Zweiten Weltkrieges gefallen ist.

 

Die Zeit der Kriege hat hier vieles verändert. Die Bewohner waren einfache Bauern, die mit der Politik nicht viel am Hut hatten, dann aber mitten hinein ins Weltgeschehen gerieten. Leid kam, aber auch ein großer wirtschaftlicher Aufschwung. Die Zahl der stationierten Soldaten war weitaus größer als die Bewohner hier. Viele blieben auch nach dem Krieg.

 

Die Erinnerung an die Kriege ist hier wohl noch sehr wach. "Aber", sagt Jack "zum Glück haben sich die Zeiten geändert. Hier wohnen inzwischen viele Deutsche und sie sind gerne gesehene Besucher der Inseln". Irgendwie könnte ich es durchaus verstehen, wenn es nicht so wäre...

 

Doch ein bisschen befremdend berührt es mich, als ich in einem Geschäft ein Buch über den Ersten Weltkrieg für Kinder finde - friedlich neben den Gummidrachen. Ein Buch, in dem man, einzelne Teile der Seiten aufklappen kann und darunter alles über den Krieg erfährt (wir hatten auch solche Bücher zu Hause - da erfuhren meine Kinder alles über Tiere auf dem Bauernhof oder Handwerker auf einer Baustelle ....). Aufklärung ist sicher nach wie vor wichtig, aber wann sollte die beginnen? Im Kindergarten/ in der Grundschule? So heißt es in der Beschreibung u.a. "Scenes include a battleship fight, the war in the skies, trenches on the Western Front, and a tank battle in no man's land." ...

 

 

Ein deutsches Kampfflugzeug ziert das Bilder- und "Erstes Lesealter"- Buch für Kinder

Skara Brae

Zurück zu meiner Ankündigung wegen der alten Gemäuer. Wir wollen heute sehr, sehr weit zurückgehen in der Geschichte der Menschheit:

 

Skara Brae ist eine jungsteinzeitliche Siedlung. Sie wird in die Zeit zwischen 3.100 und 2.500 v. Chr. datiert. Skara Brae wurde eher zufällig 1850 nach einem Sturm unter dem Sand der Dünen entdeckt. Von Archäologen wird Skara Brae als die am besten erhaltene Siedlung der Jungsteinzeit in Europa angesehen. Die Häuser sind aus Stein erbaut, da Holz auf den Orkneys selten war.

Um Skara Brae wurden Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine gehalten sowie Gerste angebaut und wohl auch Brot gebacken.

 

Unsere Vorfahren hatten sich einen schönen Platz für ihre Siedlung ausgesucht: an einer geschützten Bucht mit weitem Blick aufs Meer hinaus. Bei dem herrlichen Wetter halte ich mein Gesicht in die Sonne und lausche auf das Rauschen des Meeres, das sich vom Strand aus nun ganz anders anhört als vom hohen Deck des Schiffes.

 

Bay of Skaill
Bay of Skaill
St Peter’s Kirk - eine traumhafte Lage.
St Peter’s Kirk - eine traumhafte Lage.

Skaill House ist ein Herrenhaus in unmittelbarer Nähe von Skara Brae. Teile davon kann man besichtigen - und man kann hier auch Urlaub machen.

 

Die Lage direkt an der Bay of Skaill ist wirklich reizend. Du solltest dir allerdings nichts daraus machen, dass unter dem Haus noch ein paar Skelette herum liegen. Nach einer Renovierung des Bodens stellte man fest, dass Skaill House offenbar auf einem piktischen Friedhof errichtet wurde - man legte die Überreste wieder in die Erde. (Pikten (lat.  „die Bemalten“) ist der römische Name für Völker in Schottland. Der Name wird auf die Sitte, sich zu tätowieren, zurückgeführt) Es könnte also durchaus sein, dass ein noch nicht zur endgültigen Ruhe gefundener Tote als Geist in den alten Mauern des Nachts deinen wohlverdienten Schlaf stört. Aber dann hast du nach dem Urlaub auch etwas zu erzählen ...

 

 

Der Eigentümer William Graham Watt entdeckte übrigens 1850 nach einem Sturm Skara Brae. In den folgenden Jahren leitete er die Ausgrabungen.

 

Skaill House
Skaill House

 

Mich interessiert jedoch weniger das Haus, als der Garten drumherum

 

Der tiefer gelegte, gemauerte Garten - schon von hier oben hat man einen herrlichen  Blick - steht man jedoch unten im Garten sieht der Besucher nur das Grün der Wiesen, das Violet der Blumen und das Blau des Himmels - und unendliche Weite.
Der tiefer gelegte, gemauerte Garten - schon von hier oben hat man einen herrlichen Blick - steht man jedoch unten im Garten sieht der Besucher nur das Grün der Wiesen, das Violet der Blumen und das Blau des Himmels - und unendliche Weite.
Verschwenderische Vegetation - die hat uns auf der Reise nun lange gefehlt
Verschwenderische Vegetation - die hat uns auf der Reise nun lange gefehlt

 

 

Am Strand erbaut - da weist uns schon mal ein unbekannter Künstler den Weg zu unserem nächsten Ziel

Ring of Brodgar

Etwa 2700 vor Christus soll er gebaut worden sein: der Ring of Brodgar.

 

Er ist ein Henge mit einer kreisförmigen Steinsetzung im Inneren. Mit einem Durchmesser von 104 m ist er sogar größer als das berühmte Stonehenge. Von den ursprünglich etwa 60 Steinen sind noch 27 erhalten. Meist bis zu 2 Meter hoch - einer sogar bis etwa 5 Meter! Um den Steinkreis gibt es einen Graben mit einem Durchmesser von 123 Metern. Er war ursprünglich 7,5 Meter tief und ist aus massiven Fels gehauen. Zwei Dämme gibt es, auf denen man in den Steinkreis gelangt.

 

Der Graben war ursprünglich 7,5 Meter tief.
Der Graben war ursprünglich 7,5 Meter tief.

 

Es ist faszinierend durch die Steine zu laufen und darüber nachzudenken, wie dieser Steinkreis entstanden sein muss: die Bewohne bauten Tausende von Tonnen feinkörnigen Sandstein ab und transportierten ihn mehrere Kilometer weit auf diesen mit Gras - inzwischen auch mit Heide -  bewachsenen Hügel mit einem majestätischen Rundblick über die Landschaft.

 

 

 

 

Das handwerkliche Können dieser frühen Baumeister muss grandios gewesen sein. Wissenschaftler haben errechnet, dass für den Bau damals rund 80- bis 200.000 Arbeitsstunden benötigt wurden und insgesamt 12.000 Tonnen Gewicht bewegt werden mussten - und das ohne Maschinen!

 


"Mathematically, the computation is immaculate. In terms of prehistoric life, it may be no more than fantasy. And what happened inside the completed arena may rest forever unknown."

 

Aubrey Burl - Ein Leitfaden für die Steinkreise von Großbritannien, Irland und der Bretagne

 

"Mathematisch ist die Berechnung makellos. In Bezug auf das prähistorische Leben, kann es nicht mehr sein als Fantasie. Und was im Inneren des vollendeten Schauplatzes geschah, wird für immer unbekannt  bleiben."


 

Jack erklärt uns, dass man nicht so genau weiß, warum diese Steine aufgebaut wurden. Und ihm - und mir - gefällt die Erklärung am besten, dass die hier beheimateten Geister immer wilde Partys feierten. Das war auch in Ordnung, solange sie vor Anbruch des Tages wieder in ihre Unterwelt verschwanden. Doch eine Party muss wohl so wild gewesen sein, dass sie nicht mitbekamen, dass die Sonne schon aufging - und so wurden sie alle versteinert und stehen heute noch auf diesem kleinen Hügel und schauen in die Ferne. Ob sie nachts zu Leben erwachen? ... Jedenfalls absolut einleuchtend, diese Darstellung, wie ich finde.

 

Ich gebe mich noch ein bisschen dieser außergewöhnlichen Atmosphäre hin und lasse meinen Blick über das Wasser des in der Sonne glitzernden Loch of Harray schweifen.

Loch of Harray:  Der Loch of Harray und der Loch of Stenness sind die beiden größten Seen der Orkneyinseln in Schottland. Loch of Harray ist an der Brücke von Brodgar mit dem Loch of Stenness verbunden und enthält vorwiegend Süßwasser.
Loch of Harray: Der Loch of Harray und der Loch of Stenness sind die beiden größten Seen der Orkneyinseln in Schottland. Loch of Harray ist an der Brücke von Brodgar mit dem Loch of Stenness verbunden und enthält vorwiegend Süßwasser.

Wir besuchen ganz in der Nähe noch einen zweiter zeremonieller Steinkreis, die Standing Stones of Stenness. Bei Ausgrabungen gefundene Keramik und Tierknochen zeigen, dass die jungsteinzeitlichen Erbauer auf der Baustelle regelmäßig kochten und aßen. Zu sehen sind hier nur noch vier der ursprünglich wohl 12 Steine. Dafür sind sie jedoch höher als die vom Ring of Brodgar - etwa fünf Meter hoch, der höchste über 5,7 Meter.

 

Völlig unbeeindruckt von diesen gigantischen Bauwerken zeigen sich drei Seehunde am Strand des gegenüber liegenden Loch of Stenness. Sie aalen sich genüsslich in der Sonne und wundern sich wahrscheinlich über die Menschen, die so einen Hype um vier Steine machen...

 


Hier am Wegesrand kommen wir an einer alten Kirche aus dem Jahre 1910 vorbei. Die Kirche, die inmitten eines pittoresken Friedhofs steht, kann man kaufen (inklusive der schweigsamen Nachbarn) für mindestens 60.000 Pfund - also nicht mal 85.000 Euro. Idyllisch, ländlich, verträumt - vielleicht ein bisschen abgelegen, aber die Angelrechte an den Lochs of Stennes und Harray sind sogar dabei. Also sollte man mal nicht zum Einkaufen kommen, einfach frische Fische fischen und es sich schmecken lassen.


In Sichtweite der Kirche thront ein sieben Meter hoher Grabhügel, genannt Maes Howe, über einem gewaltigen, 4500 Jahre alten Kammerbau. Sein Durchmesser beträgt 35 Meter und in seinem Inneren befindet sich ein 11 Meter langer Gang mit einer Haupt- und drei Seitenkammern. Der Zugang ist auf den Punkt bei Untergang der Sonne am Tag der Wintersonnenwende ausgerichtet.

Maes Howe
Maes Howe


Als ob das nicht schon genug an "alten Steinen" wäre, so wurde vor einigen Jahren auf dem Ness of Brodgar eine Tempelanlage entdeckt, deren Ausmaße mit 2,5 Hektar immens sind (immerhin 2 bis 3 Fußballfelder). Dort buddeln nun Archäologen und mehr als 100 Helfer. Archäologen, die hier graben, sagen über ihren Arbeitsplatz "Es ist der schönste und spannendste Grabungsort der Welt!"



 

The Heart of Neolithic Orkney

ist die Bezeichnung für die Ansammlung der bedeutendsten Kulturdenkmale auf Orkney, der Ende 1999 von der UNESCO der Status als Weltkulturerbe zuerkannt wurde.

 

Dazu zählen:

>Stones of Stenness

>Ring of Brodgar

>Maes Howe

>Skara Brae und

>verstreut zwischen den Großobjekten liegende Menhire

 



Nachdem wir in den letzten Tagen - insbesondere auf Island - feststellen konnten, was die Natur alles erschaffen kann, konnten wir uns heute einmal davon überzeugen, zu welchen Leistungen die Menschheit - und das schon vor mehr als 4000 Jahren - fähig war. Die Natur ist ständig in Bewegung - aber das von Menschenhand Geschaffene ist es auch. Denn irgendwann in vergangenen Zeiten wurden die Tempel und Häuser  der Menschen auch wieder zerstört. Und es dauert nun Jahrtausende, bis die Überreste wieder ans Tageslicht kamen.

 

 

Alles - Natur- und Menschenerschaffenes - ist einem ständigen Werden und Vergehen unterworfen. Die Natur weiß das - und der Mensch, der dies gerne verdrängt, sollte es sich immer wieder bewusst machen.

 

Jack zeigt uns noch - recht stolz - den einzigen "größere" Wald auf Orkney: den Wald von Binscarth. Er wurde von einem Privatmann im 19. Jahrhundert  angepflanzt, aber die Wege in diesem Wäldchen dürfen von Jedem benutzt werden. Der Wind auf Orkney verhindert meist das Wachstum der Bäume. Aber hier in einem geschütztes Tal zwischen den Hills of Heddle im Süden und der Rendall Hills im Norden wachsen Ahorn, Esche, Buche und Weißdorn.

 

Jack hat lange in London gelebt und die gute Luft im Wald schätzen gelernt. Wenn er sich heute danach sehnt, kommt er hierher und genießt einen ruhigen Spaziergang im Schatten der Bäume.  Damit ihr mal eine Ahnung von dem Ausmaß des berühmten Wäldchens  der Orkney-Inseln bekommt, zeige ich euch hier ein Bild davon:


Immerhin sind die Pflanzen eindeutig als Bäume zu identifizieren - nicht wie in Spitzbergen als wir auf den Weiden herumgetrampelt sind ...

 

Auch wenn es nicht so viel Wald auf den Orkney-Inseln gibt, gefällt es mir hier sehr gut. Überall saftiges Grün, liebliche Hügel und lauschige Buchten. Einen längeren Wanderurlaub kann ich mit auf den Inseln gut vorstellen. Es gibt Wandertipps in den Touristenbüros und Wandervorschläge, was darauf hindeutet, dass sie auf den Orkney-Inseln auf Wanderer eingestellt sind.

Wir fahren zurück zum Schiff - und zum letzten Mal laufen wir die Gangway nach oben zu Deck 4 und passieren zum letzten Mal die Sicherheitskontrollen am Eingang.

 

 

 

 

Aufräumen -

Überfall der Kreuzfahrer überstanden :)

 

 

 

 

Zum Abschied von Kirkwall

spielt eine Dudelsackband

schottische Lieder am Hafen.

 

 

 

Zum letzten Mal heißt es für die Mein Schiff: "Leinen los". Auf der Mein Schiff hören wir nochmals unsere Auslaufhymne "Das Lied der Gezeiten".

 

Abschiedsstimmung liegt in der Luft - eigentlich war es beim Auslaufen in jedem zurückliegenden Hafen ein bisschen Abschiednehmen, aber nun liegt der letzte Tag unsere fantastischen Reise zum Greifen nahe. Morgen sind wir auf dem Schiff und überqueren die Nordsee. (Die Spucktüten werden auch nochmals im Treppenhaus und in den Aufzügen aufgehängt ... und ich erinnere mich an den Erdkundeunterricht in der Schule, als wir lernten "Nordsee - Mordsee", naja, ganz so schlimm wird's wohl nicht werden.)

 

 

 

Zwei Wale machen uns eine besondere Freude, als sie uns ein kurzes Stück begleiten und dann in den Tiefen des Meeres verschwinden.

Nächtlicher Abschied vom Schiff
Nächtlicher Abschied vom Schiff